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Die gesetzlichen Regelungen für ComItEs und C.G.I.E.

 

Die gesetzlichen Regelungen für ComItEs und C.G.I.E.


Die COMITES (Komitees der Italiener im Ausland)


  • fördern in Zusammenarbeit mit den Konsulaten Initiativen in allen Bereichen des sozialen und kulturellen Lebens, der schulischen Unterstützung, der beruflichen Fortbildung, des Sports und der Freizeit der in den Konsularbezirken lebenden Italiener;
  • nehmen Stellung, geben Vorschläge und Empfehlungen zu geplanten Initiativen der Konsulate in den genannten Bereichen. Sie geben begründete und bindende Stellungnahmen ab zu Anträgen auf finanzielle Zuschüsse seitens der Vereine, Verbände und Komitees für Aktivitäten zugunsten der in den Konsularbezirken ansässigen Italiener;
  • arbeiten mit den Konsulaten zusammen bei der Wahrung der Rechte und der Interessen der in den Konsularbezirken ansässigen italienischen Staatsangehörigen;
  • informieren die Konsulate über eventueller Mißachtung internationaler Vereinbarungen und Vorschriften, soweit sie italienische Arbeitnehmer betreffen;
  • arbeiten mit den Konsulaten zusammen bei der Beachtung von Arbeitsverträgen, Sicherheitsbedingungen und Hygienevorschriften am Arbeitsplatz, Eingliederung italienischer Kinder in die Schulen, Initiativen örtlicher Behörden zur besseren Integration und zum Erhalt der Bindungen an Italien.

Die rechtlichen Grundlagen für die COMITES finden Sie hier.




Der C.G.I.E. (Allgemeiner Rat der Italiener im Ausland)



Grundlage des C.G.I.E. sind das Gesetz Nr. 368 vom 01. November 1989 mit nachfolgenden Änderungen und die Durchführungsbestimmungen im D.P.R. Nr. 329 vom 14. September 1998.

Seine Aufgabe ist es, die italienische Regierungbei denjenigen Themenkreisen zu beraten,
welche die Interessen der Italiener im Ausland berühren.

Der C.G.I.E. besteht aus 94 Mitgliedern, von denen 65 alle 5 Jahre direkt von den im Ausland ansässigen Italienern gewählt werden. Hinzu kommen weitere 29 Mitglieder, die per Dekret vom italienischen Ministerpräsidenten ernannt werden auf Vorschlag der nationalen Emigrationsverbände, der im Parlament vertretenen Parteien, der Gewerkschaften und der wichtigsten Sozialeinrichtungen. Vorsitzender des Rates ist der italienische Außenminister.

Der Rat tritt zweimal jährlich in Vollversammlung zusammen.
Er prüft Probleme der italienischen Gemeinden im Ausland, formuliert Stellungnahmen, Vorschläge und Empfehlungen zu Gesetzesvorhaben oder Durchführungsvorschriften des Staates oder der Regionen
sowie zu internationalen Vereinbarungen und UE-Regelungen,
soweit sie die Belange der italienischen Gemeinden im Ausland berühren.

Zu bestimmten Themenbereichen ist die Stellungnahme des CGIE zwingend vorgeschrieben:

  • finanzielle Fördermaßnahmen für die italienischen Gemeinden im Ausland;
  • Schulprogramme;
  • Berufsausbildung;
  • Sozialwesen; Medien für Italiener im Ausland;
  • usw.;




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