Diese Homepage benutzt Cookies zur besseren Nutzung. Wenn Sie auf dieser Seite weiter surfen, stimmen Sie der Verwendung der Cookies von unserer Seite zu OK
consolato_colonia

Heiraten

 

Heiraten

STANDESAMT

Abteilung für Eheschließungen und Ehescheidungen

Tel. +49 221 40087 - 36
Fax: +49 221 4060350

E-Mail:
matrimonidivorzi.colonia@esteri.it

 

 

A) EHESCHLIESSUNG IN DEUTSCHLAND

 

Ein italienischer Staatsbürger, der seinen Wohnsitz im Konsularbezirk hat und die Ehe mit einem italienischen oder nicht italienischen Staatsangehörigen vor einem deutschen Standesbeamten schließen möchte, muss bei der Abteilung Eheschließungen/Scheidungen des Konsulats die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses beantragen. Liste der beizubringenden Unterlagen.

HINWEIS: Zur Vorsprache bei der Abteilung Eheschliessungen/Scheidungen ist eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich über die Homepage des Generalkonsulats: http://www.conscolonia.esteri.it/consolato_colonia/de/in_linea_con_utente/prenota_appuntamento/

Der Antrag auf Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses muss von dem/den italienischen Staatsangehörigen persönlich im Konsulat gestellt werden. Das Erscheinen des nicht italienischen Verlobten ist nicht erforderlich.

Das Ehefähigkeitsfähigkeitszeugnis wird zum vereinbarten Termin ausgestellt und ist 6 Monate lang gültig. Die Kosten betragen € 6,00.

Folgende Unterlagen sind für den Antrag bei dem Termin in Kopie oder im Original vorzulegen (die Originale werden den Verlobten für die Vorlage beim deutschen Standesamt zurückgegeben):

  • ITALIENISCHE STAATSANGEHÖRIGE:
    • gültiger Personalausweis oder Reisepass;
    • Auszug aus dem Geburtenregister der Gemeinde des Geburtsortes auf internationalem Formular;
    • Aufenthaltsbescheinigung oder erweiterte Meldebescheinigung der deutschen Gemeinde.

Falls seit weniger als 1 Jahr im Konsulat gemeldet: Gesamtbescheinigung (Ledigkeits-, Wohnsitz- und Staatsangehörigkeitsbescheinigung) – Certificato Cumulativo – ausgestellt von der letzten Heimatgemeinde in Italien.

Bei vorangegangenen Ehen: Das Ehefähigkeitszeugnis kann nicht ausgestellt werden, wenn das oder die Scheidungsurteile von einer oder mehreren vorangegangenen Ehen des Betreffenden nicht in Italien registriert worden ist/sind.

Verwitwete Personen können vor dem Standesbeamten eine „Eigenerklärung“ über den Tod des Ehegatten unterzeichnen oder müssen die Sterbeurkunde des Ehegatten vorlegen

Bei vorangegangener Scheidung und Tod des geschiedenen Ehegatten: Wenn die Ehe vor dem Tod des Ehegatten im Ausland geschieden worden ist, muß das Scheidungsurteil in Italien nachbeurkundet werden.

 

  • ANGEHÖRIGE VON EU-STAATEN:
    • gültiger Personalausweis oder Reisepass,
    • vollständiger, von der Gemeindeverwaltung des Geburtsorts auf internationalem Formular ausgestellter Auszug aus dem Geburtenregister,
    • Aufenthaltsbescheinigung oder erweiterte Meldebescheinigung der deutschen Gemeinde.

Bei vorangegangenen Ehen: Im Falle einer oder mehrerer vorheriger Ehen sind sämtliche Scheidungsurteile mit Bestätigung der Rechtskraft vorzulegen.

 

  • ANGEHÖRIGE VON NICHT EU-STAATEN:

Es ist ratsam, zunächst bei der für den Ort der Eheschließung zuständigen deutschen Gemeindeverwaltung Informationen über die vorzulegenden Unterlagen einzuholen, die den Unterlagen entsprechen werden, welche auch dem italienischen Generalkonsulat vorzulegen sind.

Weitere Informationen können per Mail erfragt werden an matrimonidivorzi.colonia@esteri.it unter Angabe aller notwendigen Informationen (Vor- und Zunahme, Geburtsdatum, Telefonnummer des Fragenden, Schilderung des Sachverhalts).

 

NACHNAME DER EHEFRAU NACH DER EHESCHLIESSUNG

Nach italienischem Gesetzt behält die Ehefrau auch nach der Eheschließung ihren Mädchennamen. Im Pass wird deshalb unter den Angaben zur Person nur der Mädchenname aufgeführt. Die Eintragung des Nachnamens des Ehegatten in das Passheft kann beantragt werden.

 

Wenn das Konsulat dies nicht bereits besorgt hat, muss für die Nachbeurkundung in Italien eine Hochzeitsurkunde auf internationalem Formblatt vorlegt werden.

 

 

B) EHESCHLIESSUNG IN ITALIEN

 

Ein im A.I.R.E. eingetragener italienischer Staatsbürger kann in Italien sowohl standesamtlich als auch kirchlich heiraten, wobei die kirchliche Trauung auch rechtlich gültig ist.

Für die Eheschließung in Italien ist die Bestellung des Aufgebots erforderlich,

die beantragt werden kann

  • bei der Verwaltung der italienischen Gemeinde, in der die Ehe geschlossen werden soll (Die italienische Gemeinde wird sich wegen der Veröffentlichung im Aushang mit dem Konsulat in Verbindung setzen),
  • beim italienischen Generalkonsulat. Hierfür ist eine Terminvereinbarung mit der Abteilung Eheschließungen/Scheidungen erforderlich.

Zum Termin müssen beide Verlobte beim Konsulat vorsprechen und folgende Unterlagen vorlegen:

  • VERLOBTE/R MIT ITALIENISCHER STAATSANGEHÖRIGKEIT:
    • gültiger Personalausweis oder ReisepaßGeburtsurkunde, soweit vorhanden; anderenfalls wird das Konsulat die Urkunde auf dem Dienstweg bei der zuständigen italienischen Gemeinde einholen;
    • Aufenthaltsbescheinigung oder erweiterte Meldebestätigung der deutschen Gemeinde

Verlobte/r unter 18 Jahren: Genehmigung der Eheschließung durch das zuständige italienische Gericht für Minderjährige (italienisches BGB Gesetz Nr. 151 vom 19.05.1975, Art. 84) auf Antrag der Eltern;

verwitwete/r Verlobte/r: Der Betreffende muss vor dem Konsularbeamten eine „Eigenerklärung“ anstelle der Heiratsurkunde und der Sterbeurkunde des verstorbenen Ehegatten unterzeichen; wenn sowohl Eheschließung als auch Tod in Italien registriert sind, kann das Konsulat die entsprechenden Unterlagen auf dem Dienstweg einholen;

geschiedene/r Verlobte/r: Das Aufgebot kann nicht bestellt werden, wenn der/die zuvor verheiratete Verlobte das Scheidungsurteil des oder der vorherigen Ehen nicht hat in Italien nachbeurkunden lassen;

geschiedene/r und verwitwete/r Verlobte/r: Wenn eine Ehe im Ausland vor dem Tod eines der Ehegatten geschieden wurde, muss das Scheidungsurteil in Italien nachbeurkundet werden.

 

  • NICHT ITALIENISCHE VERLOBTE/R:
    • gültiger Personalausweis oder Reisepass
    • Geburtsurkunde auf internationalem Formular oder Originalgeburtsurkunde mit italienischer Übersetzung mit Apostille oder Legalisierung je nach Land
    • Unbedenklichkeitsbescheinigung oder Ehefähigkeitszeugnis oder entsprechendes Dokument des Herkunftlandes
    • Aufenthaltsbescheinigung oder erweiterte Meldebestätigung

Nicht italienische/r Verlobte/r unter 18 Jahren: Genehmigung des zuständigen deutschen Gerichts für Minderjährige;

Nicht italienischer/r verwitwete/r Verlobte/r: Urkunde der vorangegangenen Eheschließung und Todesurkunde des Ehegatten (in deutscher Sprache);

Nicht italienische/r geschiedene/r Verlobte/r: auf internationalem Formular von der deutschen Gemeinde ausgestellte Urkunde der vorangegangenen Eheschließung mit Rankvermerk über die Scheidung.

 


206